Geräteriege Bürglen frischt ihr Können im Trainingslager auf

In Schiers wurde hart trainiert. Die Turnerinnen konnten viele wirksame Tipps entgegen nehmen. Auch der Spass fehlte nicht. Muskelkater und Blasen an den Händen: Diese Andenken brachten die Mädchen der Geräteriege Bürglen vom Prättigau nach Hause.

Neben dem Unangenehmen sind es aber vor allem viele positive Erinnerungen, welche vom traditionellen Herbst-Tainingslager übrig bleiben. Vom 3. bis 7. Oktober trainierten die jungen Frauen im Alter von 9 bis 31 Jahren im bündnerischen Schiers.
Los gings am Samstag 4. Oktober. Die Bürglerinnen trafen sich schon früh am Morgen in Flüelen, um mit dem Zug nach Graubünden zu fahren. Die Evangelische Mittelschule in Schiers diente als Verpflegungs- und Übernachtungsstätte. Nach dem Zimmerbezug und Mittagessen ging es bereits in die Halle, wo es die ganzen Gerätschaften aufzustellen galt. Sieben Turnerinnen der Kategorie 2 waren dieses Jahr das erste Mal mit dabei.

Der Tagesablauf zog sich wie ein roter Faden durchs ganze Trainingslager. Tagwache 07.00 Uhr; ein ausgewogenes Frühstück um 7.30 Uhr; Trainingsbeginn um 8.30 Uhr. Am Morgen und am Nachmittag gab es zwischen den Trainingseinheiten jeweils 20 Minuten Pause. Barbara Gisler – Poletti und Steffi Schillig, die sich das Pensum teilten, hatten dafür jeweils selbstgemachten Kuchen, Früchte und sonstige Naschereien bereit. Um 17.30 Uhr genossen die Turnerinnen die langersehnte Dusche. Nachtessen gab es um 18.30 Uhr in der Mensa der Evangelischen Mittelschule. Die Nachtruhe hielt am ersten Abend jedoch noch nicht sofort Einzug.

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Die SM-Teilnehmerinnen trainierten am Samstag und Sonntag mit dem Bündner Turnverein, GRTV zusammen, wo sich verschiedene Trainer um sie kümmerten. Kategorie zwei, drei, und vier hatten alleine eine Halle zur Verfügung. .Aus der Bürgler Riege gaben Lilian Gisler, Reto Zgraggen, Barbara Gisler, Nadine Planzer, Yvonne Welti , Manuel Stöckli und Bernadette Zgraggen ihr Wissen weiter. Erich Baschung , genannt Igu, unterstützte uns bis Dienstag Mittag. An den Übungen wurde bis ins Detail gefeilt. Dafür wurde auch das iPad eingesetzt, mit dem gefilmt wurde und mit dem der Trainer seine Korrekturen erläuterte. So war es möglich, dass die Turnerinnen den zuvor gemachten Sprung oder Übung mit etwas Verzögerung auf dem Bildschirm ansehen konnten. Die Jüngeren profitierten ebenfalls vom Wissen und Können der Älteren. Den Saltoabgang an den Ringen versuchten von den unteren Kategorien fast alle. Wahllektionen am Nachmittag: Aus Reck, Boden, Ring und Sprung konnte man auch die Schnitzelgrube wählen. 1. Priorität bei den unteren Kategorien hatte die Schnitzelgrube. Dort konnten sie sich nochmals so richtig aus toben.
Samstag abend kamen wir in den Genuss eines selbst produzierten Films über unsere Riege. Chiara Gisler zeigte uns ihre Abschlussarbeit der 3. Oberstufe.
Spielabend war der Sonntag, da noch fast alle Turnerinnen anwesend waren. Mit Bilder erraten, welche verzogen waren , versuchten die Gruppen den Gegenstand oder Person zu erkennen. Karin Herger leitete das Mentaltraining am Montag.
Am Mittwoch hiess es dann wieder Aufräumen und Abschied nehmen. Ein abwechlungsreiches Trainingslager endete um 16.45 Uhr am Bahnhof Flüelen, wo die müden Turnerinnen von ihren Eltern wieder in Empfang genommen wurden.
Recht herzlichen Dank allen Sponsoren, welche sich mit Naturalgaben erkenntlich zeigten, den Gepäcktransporteuren, allen Leitenden welche zum guten Gelingen des Lagers beigetragen haben. Denn ohne sie wäre diese Durchführung gar nicht möglich.

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