Start der Wettkampfsaison ist geglückt

Beim Kategorientest wurden starke Leistungen gezeigt

Den Kategorientest als Standortbestimmung nach der langen Wettkampfpause haben alle Turnerinnen bestanden. Sieben Mädchen im K1 zeigten erstmals am Samstag, 21. März, ihr Können vor Publikum. Insgesamt nutzten 33 Turnerinnen die erste Startgelegenheit. Weil viele Turnerinnen in der neuen Saison in einer höheren Kategorie turnen, war man gespannt auf die Vorträge. Es zeigte sich sehr bald, dass die Trainingsweekends, vor allem bei den Jüngsten, Früchte getragen hatten.

Die Nervosität unter den sieben- bis neunjährigen Girls war recht gross, denn sie wussten, dass ihre Mütter und Väter erstmals im Publikum sassen. Ein Maskottchen, sowie die Worte der Betreuerin „Du schaffst das“ halfen, das Wettkampffieber zu verdrängen. So zeigte der hoffnungsvolle Nachwuchs an den vier Geräten Reck, Boden, Ring und Sprung schon beachtliche Leistungen. Luana Tramonti, die an allen Geräten Noten über 9 Punkte bekam, siegte in dieser Kategorie mit einem deutlichen Vorsprung von 1,55 Punkten auf Seleina Tresch. Mit der Tages Höchstnote von 9,60 Punkten am Sprung, „Strecksprung ab Reuterbrett“ brillierte Vanessa Baumann.

Viele Mädchen turnen in der neuen Saison in einer höheren Kategorie

Die K2-Turnerinnen waren vergangene Saison noch im K1 und mussten nun zeigen, dass sie die schwierigeren Elemente an den vier Geräten beherrschten. Die jungen Mädchen machten nicht nur beim Wettkampf eine gute Figur, sondern schor vor dem Start war ersichtlich, dass die Mädchen grössten Wert auf ein schönes Outfit legten. Die Haare waren teils kunstvoll frisiert. Nicht weniger als die Turnerinnen waren die Wertungsrichter gefragt. Sie mussten die zahlreichen Übungsteile, beispielsweise am Boden die Rolle vorwärts, das Rad, den Strecksprung, die Standwaage oder den Seitspagat, blitzschnell beurteilen und benoten. Den grössten Abzug erhalten die Turnerinnen, wenn sie Pflichtteile, von denen es je zwei gibt, auslassen, eine schlechte Haltung zeigen oder die Bodenbahn übertreten. Yara Baumann konnte sich als beste Turnerin im K2 feiern lassen, da sie an allen Geräten sehr ausgeglichen war und keine schlimmen Patzer hatte.

Mit einer ausgeglichenen Leistung an den vier Geräten siegte Flavia Vorwerk im K3 mit einem Vorsprung von 1,55 Punkten auf Muriel Schuler. Im K4 waren leider nur Olivia Herger und Carla Vorwerk im Einsatz. Sie zeigten vor allem am Reck gute Übungen welche mit 9,30 und 9,05 Punkten bewertet wurden. An den anderen Geräten ist noch Verbesserungspotential vorhanden.

In der Kategorie 5 waren vier Turnerinnen im Einsatz. Livia Zgraggen holte sich den Sieg mit 36,90 Punkten vor Laura Vorwerk (36,05). Die stärkste Vorführung zeigte Livia Zgraggen bei der Bodenübung, wo sie die Wertungsrichter mit einem „Rondat gefolgt vom Doppelflick“ überzeugen konnte, Note 9,60. Eine besonders attraktive Übung zeigte Julia Müller am Reck. Sie wurde an diesem Gerät dafür mit der besten Note des Tages (9,50) belohnt.

Einen äusserst spannenden Wettkampf lieferten die K6 Turnerinnen. Die Siegerin, Chiara Gisler, holte den Sieg mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,05 Punkten auf die Punkt gleichen Nora Schillig und Bianca Volken. Alle drei sind nach der letztjährigen Schweizermeisterschaft in die Kategorie 6 aufgestiegen.

In der „Königsklasse K7“ demonstrierte Désirée Zgraggenn, insbesondere an den Schaukelringen und am Reck, ihr Können. Lilian Gisler zeigte ihr Potential am Sprung und Boden. Nach ihrer verletzungsbedingten Pause im letzten Jahr sahen die Zuschauerinnen und Zuschauer eine hervorragende Darbbietung der früheren Schweizermeisterin.

„An den Geräten „Sprung“ und „Schaukelringen“ hatten meine Turnerinnen noch das grösste Manko! Für die bevorstehenden Wettkämpfe muss das Leiterteam vor allem die Spannung und Haltung der Mädchen verbessern, und an der Verhinderung der Stürze arbeiten“, so das Fazit von Trainerin Bernadette Zgraggen.

Rangliste Testwettkampf 2015

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