Getu Bürglen frischt ihr Können im Trainingslager auf

Muskelkater und Blasen an den Händen: Diese Andenken brachten die Mädchen der getu bürglen vom Prättigau mit nach Hause. Neben dem Unangenehmen sind es aber vor allem viele positive Erinnerungen, welche vom traditionellen Herbsttrainingslager übrig bleiben. Vom 8. bis 12. Oktober trainierten die jungen Frauen im Alter von 10 bis 32 Jahren im bündnerischen Schiers.

Los gings am Samstag 8. Oktober. Die Bürglerinnen trafen sich schon früh am Morgen in Flüelen, um mit dem Zug nach Graubünden zu fahren. Die Evangelische Mittelschule in Schiers diente als Verpflegungs- und Übernachtungsstätte. Nach dem Zimmerbezug und Mittagessen ging es bereits in die Halle, wo es die ganzen Gerätschaften aufzustellen galt, der Airtrack wurde auch mitgenommen (aufblasbare Bodenbahn) Die Kategorie 2 war dieses Jahr das erste Mal mit dabei.

Der Tagesablauf zog sich wie ein roter Faden durchs ganze Trainingslager. Tagwache 07.00 Uhr; ein ausgewogenes Frühstück um 7.30 Uhr; Trainingsbeginn um 8.30 Uhr. Am Morgen und am Nachmittag gab es zwischen den Trainingseinheiten jeweils 20 Minuten Pause. Barbara Gisler–Poletti und Nicole Schuler hatten dafür jeweils selbstgemachten Kuchen, Früchte und sonstige Naschereien bereit. Um 17.30 Uhr genossen die Turnerinnen die langersehnte Dusche. Nachtessen gab es um 18.30 Uhr in der Mensa der Evangelischen Mittelschule. Die älteren Turnerinnen mussten jeweils noch eine kleine Nachtgeschichte erzählen somit vergassen einige jüngere Turnerinnen ihr Heimweh.

Die SM-Teilnehmerinnen wurden zusätzlich von externen Leitern, Erich Baschung und Fredy Krättli unter die Fittiche genommen. Aus der Bürgler Riege gaben Lilian Gisler, Nadine Gisler, Yvonne Welti, Karin Müller, Sonja Tramonti, Vanessa Baumann, Viviane Kempf, Désirée Zgraggen und Bernadette Zgraggen ihr Wissen weiter. An den Übungen wurde bis ins Detail gefeilt. Dafür wurde auch das iPad eingesetzt, mit dem gefilmt wurde und mit dem der Trainer seine Korrekturen erläuterte. So war es möglich, dass die Turnerinnen den zuvor gemachten Sprung oder Übung mit etwas Verzögerung auf dem Bildschirm ansehen konnten. Die Jüngeren profitierten ebenfalls vom Wissen und Können der Älteren. Den Saltoabgang an den Ringen versuchten einige der Kategorie 3. Nach den Trainings waren alle müde. Doch die Energie reichte noch, um sich in der Schnitzelgrube so richtig auszutoben.

Als Ausgleich zum Geräteturnen war Mentaltraining mit Karin Herger auf dem Programm, welche mit der Kategorie 2 und 3 unter anderem ein Transparent für die SM gestaltete. Vanessa Baumann brachte die Massagetechnik ein wenig näher.
Am Dienstag mussten die Turnerinnen selber Bilder darstellen, welche dann am Abend verglichen und bestaunt wurden.
Am Sonntag wurde ein Spielabend durchgeführt. In ausgelosten Gruppen war diesmal mehr Köpfchen gefragt anstelle Muskelkraft, Puzzle, Memory, Scherzfragen usw..
Am Mittwoch hiess es dann wieder Aufräumen und Abschied nehmen. Ein abwechslungsreiches Trainingslager endete um 16.45 Uhr am Bahnhof Flüelen, wo die müden Turnerinnen von ihren Eltern wieder in Empfang genommen wurden.
Recht herzlichen Dank allen Sponsoren, welche sich mit Naturalgaben erkenntlich zeigten, den Gepäcktransporteuren, allen Leitenden welche zum guten Gelingen des Lagers beigetragen haben. Denn ohne sie wäre diese Durchführung gar nicht möglich.

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